20150524_125652_CartoonizedWir Mamapreneure kennen es jeden Tag: Wie soll ich meine Preise gestalten? Bin ich zu teuer? Bin ich zu preiswert? Wie verhält sich der Markt? Verliere ich Kunden, wenn ich billiger werde oder ziehe ich die falschen Kunden an?

Die Preisgestaltung ist eine der schwierigsten Übungen für jeden Selbstständigen. Aber wie macht man es richtig? Soll man auf den Coach hören (wie es derzeit viele im Internet gibt, die predigen “sei bloß nicht zu billig” und wenn man dann keine Kunden zu dem zu hohen Preis bekommt, verkaufen einem die Coaches selbst das noch als neues Webinar “Ja Du ziehst halt die falschen Kunden an, ich zeige Dir, wie Du hochpreisige Kunden gewinnst”. Was aber auch alles irgendwo Quatsch ist. Denn zu teuer sollte man nie sein, zu günstig auch nicht, das hat aber weniger etwas mit dem Coaching und der Einstellung zu tun, als mit der richtigen Positionierung der jeweiligen Produkte und Dienstleistungen am Markt.

Und wer zu teuer verkauft, was sich ja auch schnell herumspricht (“…die verkauft ein Seminar für 1999 Euro, ist aber keine 19 Euro wert…”) ist schneller komplett raus aus dem Markt, als er “piep” sagen kann. Das verraten die Coaches natürlich nicht, da sie mit ihrer Panikmache (“Du verkaufst nicht genug?” “Ich zeige Dir, wie man teurere Kunden gewinnt und anzieht”) richtig gut abzocken können. Klar, Psychologie: “Scarcity” nennt sich das. Das ist nicht nur die Angst vor “Verknappung”, sondern allgemein die Angst, die man hat, nicht richtig zu liegen, etwas falsch zu machen und vielleicht daher sein Geschäft zu ruinieren, weil man etwas nicht beachtet hat. Insbesondere wir Mädels sind für “Scarcity” sehr empfänglich.

Daher fand ich diesen Artikel sehr nett, der beschreibt, wie man rein psychologisch gesehen mit den Preisen arbeiten kann und wie schon alleine die “Preiszahlen” auf die Kunden wirken.

Also ohne doppelten Boden, ohne Scarcity die blanken Fakten, was wir Mamapreneure bei der Preisgestaltung beachten sollten.

Bitteschön: Preisgestaltung in einem 4 Schritte Prozeß

Lasst Euch also nicht von irgendwelchen Coaches bange machen, sondern versucht einfach einmal die psycholgische Preisgestaltung -wie ich finde, hier sehr schön erklärt- nachzuvollziehen. Es wirkt Wunder, ganz ohne Panik und ohne 2000 Euro für ein Webinar auszugeben, was am Ende doch nicht wirklich was bringt, da NUR IHR SELBST Eure Produkte und Dienstleistungen kennt.

Bleibt großartig, wie immer!

Eure Anja